„Ich bin heyroom“ – und plötzlich klingelt wirklich das Handy
Wir haben Zettel an Fassaden, Laternenmasten und überall dort angebracht, wo Menschen im Alltag kurz vorbeilaufen und hängen bleiben. Darauf zu sehen: ein Bild von unserem Gründer Johannes, ein QR-Code und der Einstiegstext „Ich bin heyroom – ein Münchner Startup zum Finden der passenden Mitbewohner:in.“
Unten dran gab es dann die typische Abreißfunktion, inklusive Johannes echter Handynummer.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Johannes hatte am Ende über 35 Anrufe und Nachrichten von völlig unterschiedlichen Leuten mit Fragen zu heyroom bis hin zu ziemlich absurden Anrufen, inklusive Pizza-Bestellungen oder Nachfragen von Müttern, ob heyroom auch für sie geeignet ist.
Gleichzeitig war die Aktion für uns auch mehr als nur Aufmerksamkeit. Wir haben das Ganze als eine Art Kunstprojekt verstanden und nach rund zehn Tagen wieder eingesammelt. Dabei haben wir nicht nur unsere eigenen Zettel entfernt, sondern auch alten Müll von Laternenmasten mitgenommen, der dort teilweise schon seit Jahren hing.
Die Aktion zeigt ziemlich gut, wie wir bei heyroom denken: kreativ statt nervig. Und vielleicht auch ein bisschen überraschend im Alltag.
Am Ende bleibt vor allem der Gedanke hängen, dass gute Ideen nicht laut sein müssen, aber trotzdem genau dort ankommen, wo Menschen sie sehen und darüber sprechen.




